Was genbasierte Artidentifikation sichtbar macht.
AIM.science hat seit 2016 über 1.500 Projekte begleitet. Für Naturschutz, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Industrie und Forschung. Diese Seite zeigt, welche Fragen wir dabei beantwortet haben und wie DNA-basierte Methoden in Monitoring, Forschung, Qualitätssicherung und Naturschutz eingesetzt werden können.
Was steckt in einer Umweltprobe? Drei Antworten aus der Praxis
LandKlif: Wie verändert der Klimawandel die Insektenvielfalt in Bayern?
In 180 Standorten über vier Lebensräume hinweg wurden Malaise-Fallen eingesetzt und mit DNA Metabarcoding ausgewertet. Die Daten zeigen, welche Taxa in Wald, Wiese, Acker und Siedlung nachweisbar sind, und machen Veränderungen über Monate und Standorte vergleichbar.
Biodiversitätsdaten auf Landesebene: vergleichbar über Lebensraumtypen, Monate und Klimaregionen. Ein Modell für standardisiertes Monitoring auf großem Maßstab.
ECOSoil 4.0: Bodengesundheit messbar machen.
Tiere, Pflanzen, Pilze und Bakterien aus Bodenproben, kombiniert mit Umweltfaktoren und Machine Learning. Ziel: Bodengesundheit nicht nur beschreiben, sondern perspektivisch prognostizieren. ZIM-gefördert, mit 5 Projektpartnern aus Landwirtschaft, Technologie und Forschung.
Borkenkäfer bekämpfen ohne die Nichtziel-Biodiversität zu opfern.
Rindenkratzen oder vollständige Entrindung? DNA Metabarcoding bewertet, welche Methode Borkenkäfer effektiv reduziert und welche die Begleitarten besser schützt. Ergebnis: vollständige Entrindung reduzierte bestimmte Nichtzielgruppen um rund 30 %.
Alle Referenzen und Anwendungsbeispiele.
Entdecken Sie ausgewählte AIM.science-Projekte nach Anwendungsfeld. Jede Referenz zeigt Fragestellung, Methode und Ergebnis.
Biodiversität erfassen, vergleichen und messbar machen.
Diese Projekte zeigen, wie DNA-Daten Biodiversität über Standorte, Zeiträume und Lebensräume vergleichbar machen.
LandKlif
Bayernweites Projekt zur Erfassung der Folgen des Klimawandels auf Artenvielfalt und Ökosystemleistungen in vier Lebensräumen.
AIM Insektenmonitoring München und Leipzig
1.619 BINs, 1.094 zugewiesene Arten in München allein. Ein Demonstrationsprojekt für saisonales Insektenmonitoring und den Vergleich städtischer Standorte.
Ökosystemleistungen in Agrarlandschaften sichtbar machen.
Diese Referenzen verbinden Biodiversität mit konkreten Praxisfragen aus Landwirtschaft, Bodengesundheit und Weinbau.
ECOSoil 4.0
Biodiversitätsmuster in Bodenschichten als Grundlage für messbare und prognostizierbare Bodengesundheit, kombiniert mit Machine Learning.
Insektenvielfalt in der Landwirtschaft
Öko vs. konventionell: Ökoflächen wiesen doppelt so viele Schmetterlinge der Roten Liste auf. Standardisiertes Monitoring macht solche Unterschiede erstmals vergleichbar.
Bestäuber und Regulatoren
Wie gut funktioniert ein Blühstreifen wirklich? Praxisnaher Monitoringansatz für Bestäuber, Pollenvielfalt, Nützlinge und Schädlinge in einem Programm.
Insektendiversität im Weinbau
Die Landschaftsstruktur entscheidet stärker als die Bewirtschaftungsform. Naturnahe Strukturen wie Hecken und Wildblumenwiesen erhöhen die Artenvielfalt deutlich.
Waldmanagement und Artenschutz gemeinsam bewerten.
Forstliche Maßnahmen, Schädlingsdruck und Mikrohabitate lassen sich mit DNA-basierten Methoden ökologisch einordnen.
Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Schädlingsbekämpfung
Wie stark schädigt eine Bekämpfungsmaßnahme die Begleitbiodiversität? DNA Metabarcoding macht Kompromisse zwischen Schädlingskontrolle und Artenschutz sichtbar.
Zunderschwamm und Biodiversität
216 Arthropodenarten in einem Mikrohabitat. Klassische Käferbestimmung plus DNA Metabarcoding zeigt, wie wertvoll Totholzpilze für die Biodiversität strukturreicher Buchenwälder sind.
Zusammensetzung, Reinheit und Herkunft genetisch prüfen.
DNA Barcoding und Metabarcoding liefern belastbare Hinweise für Qualitätssicherung, Prozesssicherheit und Lieferkettenanalyse.
DNA Metabarcoding in der Lebensmittelanalytik
Welche tierischen Bestandteile stecken wirklich im Produkt? Genetische Prüfung auch komplexer Mischprodukte auf Zusammensetzung und Deklaration.
Hefe-Starterkulturen
Sind vermeintlich reine Kulturen wirklich rein? DNA Metabarcoding erkennt unerwünschte Hefespezies in Starterkulturen und stärkt die Prozesssicherheit in Fermentationsindustrien.
Schädlinge im Lager
Fragmentierte Ameisenteile im Produkt: Woher stammen sie? DNA Barcoding liefert Herkunftsindizien, die auf eine tropische Ameisenart und ein asiatisches Lager hindeuten.
Plankton und Wasserproben ökologisch auswerten.
Auch in marinen Systemen helfen DNA-Daten dabei, Artengemeinschaften und ökologische Risiken sichtbar zu machen.
Ocean ArtUp
Wie verändert künstlicher Auftrieb das Plankton? DNA Metabarcoding beobachtet Artengemeinschaften und macht ökologische Folgen, inklusive Risiken wie toxische Algenblüten, sichtbar.
Arten erkennen, beschreiben und ökologische Beziehungen entschlüsseln.
Diese Projekte zeigen die wissenschaftliche Tiefe von Barcoding und Metabarcoding: von Artentdeckung bis zur Analyse von Nahrungsbeziehungen.
Der Speiseplan tropischer Raupen
Was fressen 130 Schmetterlingsraupen aus 37 Benebelungsproben? DNA Metabarcoding von Darminhalten identifiziert 92 Raupenarten und ihre Nahrungspflanzen.
Entdeckung einer neuen Weberknecht-Art
DNA Barcoding ergänzt klassische Artbeschreibung und macht Sequenzen über BOLD dauerhaft für künftige Vergleiche verfügbar. Eine neue Art aus dem peruanischen Amazonasgebiet.
Arachnidenordnungen aus Peru
Molekulare Ergebnisse bestätigen morphologische Unterschiede und helfen, Artgrenzen belastbarer einzuordnen. DNA als Werkzeug für schwierige taxonomische Fragen.
Zahlen aus über einem Jahrzehnt Laborarbeit.
Seit 2016 haben wir mit Forschungseinrichtungen, Behörden, Unternehmen und Naturschutzorganisationen aus 24 Ländern zusammengearbeitet. Jedes Projekt beginnt mit einer konkreten Fragestellung, die wir gemeinsam mit unseren Partnern in belastbare Biodiversitätsdaten übersetzen.
Ausgewählte Partner und Auftraggeber
Unsere Arbeit in Wissenschaft und Medien.
Ausgewählte Publikationen
Tree Mortality and Post-Disturbance Management on Insect Diversity
Studie lesenPrey Spectra of Carnivorous Plants via DNA Metabarcoding and Macro Photography
Studie lesen
Welches Szenario passt zu Ihrem Vorhaben?
AIM.science begleitet Projekte von der ersten Fragestellung bis zum fertig ausgewerteten Bericht. Wählen Sie einen Startpunkt oder schildern Sie Ihr Vorhaben direkt.
Unser Team meldet sich in der Regel innerhalb eines Werktages.














